Aktuelles von Sylvia Voigt - Autorin

Liebe Fans von Jessica Burmeister –

der Herbst ist da. Im besten Deutschland aller Zeiten. Es gibt inzwischen andere Baustellen auf der Welt als Corona. Das haben – außer Deutschland und vielleicht China – die übrigen Länder erkannt und die sinnfreien Maßnahmen zu Grabe getragen. Deutschland hält sich nach wie vor daran fest. Zu schön ist es, das abgerichtete und zu bedingungslosem Gehorsam getrimmte Volk zu gängeln. Und falls es noch nicht alle gemerkt haben sollten:

Sie ist wieder da!

Die DDR ist wieder auferstanden. Dieses Mal nicht aus Ruinen. Aber das ist zweitrangig. Dreißig Jahre war ich ein Kind der sozialistischen DDR. Ich wurde in dieses System hineingeboren und empfand es bei weitem nicht so bedrohend wie die jetzige DDR 2.0. Vielleicht war die Ur-DDR auch weniger angsteinflößend. Sie hatte tatsächlich auch gute Seiten. Keiner war arbeitslos. Niemand wurde obdachlos. Die Menschen waren gleich. Wir hielten zusammen. Wir waren kein gespaltenes Volk. Die Überfremdung lag bei null. Die Kinder lernten noch unsere Muttersprache und richtig „schön schreiben“. Genauso hieß ein Teil des Deutschunterrichtes: Schönschrift wurde geübt!

Zur ostdeutschen Pharmaindustrie hatte der DDR-Bürger vorbehaltloses Vertrauen. Ob dieses Vertrauen richtig oder falsch war – rückblickend kann ich darauf nur eine mir logisch erscheinende Antwort geben. Kein Industriezweig, kein Betrieb, kein Kombinat wurde reich. Egal, wie viel man produzierte, man erwirtschaftete keinen Gewinn. Alles floss in den Staatshaushalt. Die Pharmaindustrie hatte keinerlei Anreiz, irgendwelche Medikamente auf den Markt zu bringen, die nicht ausreichend getestet worden waren. Ob aus Sorge um den Menschen oder um politische Skandale zu verhindern, sei dahingestellt. Auf keinen Fall wäre man ein Risiko eingegangen, eigene Contergan-Kinder zu erzeugen.

Nun ist sie also zurück: die übergriffige DDR. Und zwar ausschließlich mit allen negativen Seiten. Und das Verrückte daran ist: Viele merken es (verständlicherweise) nicht. Denn die Mehrheit der Deutschen hat sie nicht kennengelernt. Nur den DDR-Bürgern kommt so vieles bekannt vor: Die absolut gleichgeschalteten Medien, die einheitlichen staatstreuen Berichterstattungen systemtreuer Journalisten, die Verunglimpfungen und Beschimpfungen von selbständig denkenden und kritisch hinterfragenden Menschen, die von der Stasi verfolgt und zum Teil in den Westen abgeschoben wurden. Das Eintrichtern von vermeintlichem Wissen, das Vermitteln einer Illusion von Freiheit und dem Gefühl, alles selbst in der Hand zu haben, obwohl wir meilenweit davon weg sind. Das Abrichten der Kinder zu gehorsamen Bürgern. Ich weiß nicht, ob es wirklich wirtschaftlich nötig war, dass zu DDR-Zeiten auch die Frauen vollbeschäftigt waren. Oder war es der Versuch, die Kleinsten und Kleinen in den Grippen und Kindergärten auf Linie zu bringen? Immerhin waren die meisten Kinder täglich länger in staatlicher Obhut als zu Hause – i.d.R. von 6 Uhr morgens bis 17 Uhr abends. Und doch: Kinder lernten damals in den Kindergärten mehr als die heutigen Schüler in den Grundschulen.

Das setzte sich in den Schulen fort, wenn auch mit Ausnahmen. So wussten wir, was z.B. im Staatsbürgerkundeunterricht von uns erwartet wurde. Ermahnt von den Eltern schrieben und erzählten wir, was der Lehrer hören wollte. Um keinen Ärger zu bekommen, stellte sich für die meisten Eltern gar nicht die Frage, ob ihr Kind ein Jungpionier werden und später in die FDJ wechseln würde. Die Eltern gingen auch damals den Weg des geringsten Widerstandes – so wie heute. Aber ein Pionierhalstuch ist dann doch nicht so gesundheitsschädigend wie eine Maske oder das Einführen eines Stabes in die Nase. Das DDR-Regime erwartete volle Straßen zum 1. Mai. Und die Straßen waren voll. Und zum Teil machte es ja sogar noch Spaß, zu demonstrieren! Man traf alte Bekannte und Freunde, winkte sich zu und traf sich – nachdem man an den politischen Marionetten auf der „Ehrentribüne“ winkend vorbei gelatscht war – zum gemeinsamen Bratwurstessen. Ab Klasse 8 war es Pflicht, an den staatlisch verordneten Demonstrationen teilzunehmen. Und ja – wir waren in gewisser Weise sogar stolz. Wir waren die Großen! Indoktriniert – aber eben groß und stolz... Und ich setzte mich nach der Demo zu Hause an den schwarz-weiß Fernseher und schaute freiwillig die Liveübertragungen aus den sozialistischen Bruderländern an, wie die Millionen Menschen winkend und jubelnd auf den Straßen waren. Wie das möglich war? Wir waren politisch gelenkt und erzogen. Was ist zu heute der Unterschied? Der Korridor der Meinungsfreiheit ist viel schmaler geworden als zu DDR-Zeiten. Und der Umerziehungsprozess der Menschen zu gehorsamen und nichts hinterfragenden Bürgern ist noch erfolgreicher. Denn wie viele sind immer noch Corona-gläubig? Manche sitzen schon in den Startlöchern und hoffen auf die wiederkommende Maskenpflicht. Die Zersetzung des menschlichen Verstandes durch Medien und permanenten Fernsehkonsum hat erschreckende Ausmaße angenommen. Und die Indoktrination der jungen Leute ist fast schon perfekt. Man denkt nicht mehr nach, sondern verkauft von den Medien eingetrimmte Sichtweisen als eigenes Wissen. Eine Generation, die bei dem kleinsten Anzeichen von Unwohlsein zum Arzt rennt, körperliche Arbeit nicht einmal ansatzweise kennt und ohne Fahrstuhl nicht mehr in die 2. Etage kommt, bekämpft mit Leidenschaft den Motor. Verweichlicht und der deutschen Sprache nicht mehr mächtig, dafür offen für Geschlechtsumwandungen im frühen Kindesalter – das ist die neue Normalität. Dazu passt, dass sich ausgerechnet die deutsche Familienministerin für eine flächendeckende Ausbildung von Abtreibungsmethoden ausspricht. Der Irrsinn regiert. Wie soll man es sonst bezeichnen, wenn Berlin den ersten schwul-lesbischen Kindergarten bekommt? Ich bin in letzter Zeit einer jungen Frau begegnet, deren Äußeres und deren Stimme nicht weiblicher sein kann. Doch sie möchte mit Herr angesprochen werden, da sie sich als solcher identifiziert. Ich bin mehreren jungen Männern begegnet, an denen alles männlich ist. Und doch glauben sie, eine Frau zu sein. Ich muss die Frau als Herr und die Herren als Frau ansprechen. Und im kommenden Jahr ist es vielleicht wieder genau gegenteilig.

Für mich gibt es nach wie vor zwei Geschlechter – männlich und weiblich. Da hat aus meiner Sicht die Natur (oder Gott) richtig entschieden. Wer glaubt, anders zu sein – bitteschön. Es interessiert mich nicht. Aber warum ist es nötig, staatlicherseits permanent zu propagieren, dass diese Mischwesen die neue Normalität sind? In Deutschland regiert der Wahnsinn. In jeder Hinsicht. Wir frieren für den Frieden. Wir stinken für den Frieden. Vor 24 und 12 Monaten sollten wir uns rund um die Uhr die Hände waschen, heute beschränken wir das auf das unbedingt notwendige Maß. Meine Behörde bittet derzeit um Energiesparvorschläge und kündigt für den besten Vorschlag eine Prämie an! Mehr DDR geht nicht!

War damals der Begriff Russe verboten, da er ein vermeintliches Schimpfwort darstellte und man ausschließlich von heldenhaften Sowjetbürgern sprechen durfte, erfährt heute z.B. das Wort Neger dieses Verbot. Ich bin froh, dass Roberto Blanco empört ist, weil nach dessen Aussage linksgrüne Weltverbesserer sich anmaßen, dass das Wort „Neger“ eine Beleidigung ist und gleichzeitig den Schwarzen vorschreiben wollen, wann sich diese als beleidigt fühlen sollen. Er meint, dass dies der wahre Rassismus ist.

Wir fahren vor allem die mittelständische Industrie an die Wand. Wir pflegen die inzwischen nationale Pandemie. Wir erliegen der verlogenen Klimapolitik, glauben an das Gute der Windräder und beten Elektroautos an.

Und trotz emotionaler Reportagen über Impfschäden – z.B. auf MDR – halten wir uns an der Impf-Illusion fest. Der Garant für kränkelnde Menschen wurde heiliggesprochen – die vor Reichtum strotzende und weltweit agierende Pharmaindustrie.

Die Menschen werden in einen Zustand der permanenten Angst und Panik versetzt. Gleichzeitig wird der Kopf geleert. Das Motto lautet: Lasst ihnen bloß keine Zeit zum Nachdenken. Weltuntergangs-Szenarien, Wetterkatastrophen, das Wiederkäuen der Schuldgefühle an Allem was war, ist und sein wird, die Verhunzung unserer wunderbaren deutschen Muttersprache. Die Aufzählung kann man fortführen. Und genau das tat Professor Dr. Knut Löschke. Er ist Mitglied des Hochschulrates der Universität Leipzig, Kuratoriumsmitglied des Max-Planck-Institutes für Mathematik in den Naturwissenschaften, Aufsichtsratsvorsitzender des Universitätsklinikums Leipzig und des IT-Beratungsunternehmens Softline AG

Hier ist seine Meinung, die er Ende September 2022 auf seinem Facebook-Kanal veröffentlichte:

„Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken. Ich leide darunter miterleben zu müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der Politik gemacht wird.

Ich leide darunter miterleben zu müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der Politik gemacht wird. Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.

Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.

Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine deutsche Muttersprache verhunzen und mir glauben beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe.

Ich habe es satt mitzuerleben, wie völlig Ungebildete, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben Deutschland regieren zu können

Ich kann es nicht mehr ertragen, wenn unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden.

Ich möchte, dass in meinem Land die Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und gleich welcher Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer fleißigen, produktiven und wertschöpfenden Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft hervorbringen: die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten und sozial handelnden Unternehmer der kleinen und mittständischen Wirtschaft.

Ich möchte, dass die Lehrer unserer Kinder, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen. Ich möchte, dass sich die Jungen und Ungestümen in den wohlgesetzten Grenzen unseres Rechtsraumes austoben aber sich auch vor ihren Eltern und Großeltern, vor den Alten und Erfahrenen verneigen, weil sie die Erschaffer ihres Wohlstandes und ihrer Freiheit sind.“

Ich kann es nicht besser ausdrücken.

Herzliche Grüße von Ihrer Sylvia Voigt
Freiberg, 03. Oktober 2022