Liebe Fans von Jessica Burmeister,
ich möchte Sie gern auf dem Laufenden halten was das Erscheinen des 10. gedruckten Buches anbelangt.
Der Geschäftsführer der Hallenberger Media GmbH, Herr Sebastian Hallenberger, informierte mich heute, dass er gemeinsam mit dem Schardt Verlag an einem Neustart arbeitet. Die Hallenberger Media GmbH ist für das Erstellen des E-Books seit dem Start meiner Buchreihe verantwortlich. Ich hätte lieber nur noch mit Herrn Hallenberger weiter zusammengearbeitet, denn dieser Mann gibt mit seiner Mannschaft wirklich das Beste. Aber leider vertreibt die Hallenberger Media GmbH nur E-Books. Ich bedaure das wirklich sehr, denn die derzeitige Situation mit meinem Verlag treibt auch mich an die Grenzen der Belastbarkeit.
Momentan erstellt Herr Hallenberger eine Webseite für den Schardt Verlag und wird mit dem Einstellen meiner Rügen-Roman-Reihe beginnen. Hier können zukünftig auch regionale Buchhandlungen direkt beim Verlag bestellen. Das ist die Theorie und der Wunsch von Herrn Hallenberger und mir. Ob der Verlag dazu imstande sein wird, muss abgewartet werden.
Natürlich könnte ich, da der Verlag seinen Vertrag nicht erfüllt, die Veröffentlichungsrechte zurückfordern und mir einen neuen Verlag suchen. Aber die Verlage haben ihre eigenen (ungeschriebenen) und oft nicht zu verstehenden Gesetze. Auch wenn man auf bereits 10 veröffentlichte Bücher verweisen kann, gibt es keine Garantie, dass man einen neuen Verlag findet. Im Gegenteil. Mir antwortete ein großer Verlag wie folgt: „Aus vertrieblichen Gründen nehmen wird keinen Einstieg in bestehende Reihen auf, und Neuauflagen setzen wir i.d.R. nur bei unseren Hausautoren um.“
Tja, da kann man nichts machen. Ich möchte Sie weiterhin um Geduld bitten. Herr Hallenberger hat mir versichert, dass der „Rügener Todesengel“ bald in gedruckter Form erscheinen wird. Ich teile nicht den Optimismus von ihm, sehe aber auch leider keine Alternative, als mich an diesen Strohhalm zu klammern.
Und da das alles nur noch zum Heulen ist, abschließend was zum Lachen:
Am 22.01.2026 konnte man in der „Freien Presse“, Ausgabe Freiberg, folgende Überschrift lesen: „Neue Debatte um das Freiberg-Kennzeichen“. Worum ging es in diesem Beitrag? Die Abkürzung FG könne in rechtsextremen Kreisen für „Führers Geburtstag“ stehen – diese Meinung vertreten der Verfassungsschutz in Brandenburg und Niedersachsen. In einem Faltblatt schreibt das Amt in Brandenburg, dass die Abkürzung auf dem Nummernschild auf eine mögliche rechte Gesinnung hindeuten könne. Laut dem Onlinemagazin „diesachsen.de“ hat sich ein Mann mit „FG“-Kennzeichen an den Landrat von Mittelsachsen gewendet, da er befürchtet, nun als Rechtsextremer zu gelten.
Der Beitrag ist noch viel umfangreicher. Aber ehrlich: Das ist mir einfach zu dämlich, zu blöd und zu sinnfrei. Wäre er am 1. April erschienen, hätte ich noch Verständnis gehabt. Falls es mit dem Schardt Verlag weitergeht und Teil 11 erscheinen wird, dann werde ich garantiert eine Passage zu dieser Thematik einarbeiten. Wie die Fans der Reihe wissen, ist Andy „Bolle“ Bollermann ein Freiberger – das schreit regelrecht nach einem Verweis auf „Führers Geburtstag“.
Übrigens habe ich vor wenigen Tagen einen Pkw mit dem Kennzeichen FG – HH xxx gesehen. Ob dem Halter des Fahrzeuges bewusst ist, dass er mit einem Bein schon im Knast steht?
Herzliche und liebe Grüße von Ihrer Sylvia Voigt
Freiberg, 25. Februar 2026